Hautalterung und Hautkrebs vorbeugen

Wie schütze ich meine Haut richtig?

Viele meiner Patienten fragen mich als Schönheitschirurg mit Praxen in Zürich und Schaffhausen wie ein richtiger, nachhaltiger und effektiver Sonnenschutz aussieht und was man selbst machen kann um frühzeitige Hautalterung und Hautkrebs vorzubeugen.

Bereits im Frühjahr sollte man auf einen guten Sonnenschutz nicht verzichten.

Das wichtigste Mittel im Kampf gegen Sonnenschäden und Hautalterung ist der Gebrauch von einer guten Sonnenschutzcreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Ich empfehle deshalb allen meinen Patienten eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 zu gebrauchen.
Ein hoher Lichtschutzfaktor schützt die Haut vor UVA- und UVB-Strahlung und verhindert somit einen Sonnenbrand und damit einhergehende Zellschädigungen, was zu frühzeitiger Hautalterung und Hautkrebs führen kann.

Sonnenschutz gegen Falten und frühzeitige Hautalterung

Viele meiner Patienten suchen mich aufgrund eines ästhetischen Anliegens wie beispielsweise Falten im Gesicht und erschlaffte Gesichtszüge, erschlaffte Augenlider und Tränensäcke auf. Hier kann man durch beispielsweise Botulinumtoxin Injektionen oder Hyaluronsäure Unterspritzungen Falten reduzieren und Volumendefizite auffüllen. Auch durch operative Behandlungen wie beispielsweise eine Schlupflidkorrektur, oder eine Korrektur der Tränensäcke können die Zeichen der Zeit erfolgreich bekämpft werden. Oftmals hilft jedoch trotz Hyaluronsäureunterspritzungen und Botulinimtoxin Injektionen nur ein Facelift um den Patienten auf Dauer jünger und frischer aussehen zu lassen.

Auch nach einem Facelift, oder eine Schlupflidkorrektur muss der Patient mindestens 6 Monate einen Sunblocker (Lichtschutzfaktor 50) auf die operierte Haut auftragen und sie damit schützen, damit es keine Narbenbildung gibt und dort keine Zellschäden auftreten können.
Dies gilt ebenso bei Brustvergrösserungen und bei allen anderen operierten Stellen am Körper wie beispielsweise nach Arm-Liftings, und Bein-Liftings, Liposuktionen, Körperformungen, Taillenstraffung, Postraffung etc.

Sonnencreme vs. Sonnenmilch

Sonnencreme, Sonnenmilch oder doch lieber ein Gel oder ein Spray? Es ist nicht einfach hier den Überblick zu bewahren.
Generell ist es Ihnen überlassen, welche Form des Sonnenschutzes Sie verwenden möchten. Jedes Produkt auf dem Markt hat seine eigenen Vor- und Nachteile.

  • Gel: Enthält wenig Fett und ist deswegen gut für Personen mit Akne sowie für Sportler geeignet.
  • Milch: Pflegt die Haut besonders gut, insbesondere wenn das Antioxidanz Vitamin E enthalten ist.
  • Spray: Lässt sich gut auf der Haut verteilen, allerdings kann es beim Sprühen zu Creme-Verlusten kommen.
  • Creme: Bietet aufgrund ihres hohen Fettgehaltes, durch den die Wirksubstanzen besser gebunden werden können, einen besonders effektiven Schutz.

Achten Sie beim Kauf eines Produktes immer darauf, dass die Creme vor UV-A- und vor UV-B-Strahlen schützt. Generell sollte der UV-A-Schutzfaktor mindestens ein Drittel des UV-B-Schutzfaktors betragen.

Richtig und Sinnvoll cremen ist wichtig

Damit die Sonnencreme ihren vollen Schutz entfalten kann, sollten Sie unbedingt genügend Creme verwenden. Um den ganzen Körper zu schützen, sind rund 30 Milliliter Sonnencreme nötig – das entspricht etwa drei Esslöffeln. Verteilen Sie die Creme gleichmäßig auf der Haut, ansonsten wird die schützende Wirkung verringert.
Achten Sie darauf, auch ihre Ohren (Innen und Aussen), Nase, Lippen und die Fussoberseite und die Fussunterseite besonders sorgfältig einzucremen.
Denn an diesen Stellen entstehen häufig bösartige Tumore, die dann einer aufwendigen Rekonstruktion bedürfen.

Werde ich trotz hohem Lichtschutzfaktor braun?

Eine häufig geäusserte Sorge ist bei vielen Patienten, dass Sie gerne im Sommerurlaub oder den Skiferien braun gebrannt nach Hause kommen möchten und sich nun sorgen mit einem hohen Lichtschutzfaktor nicht braun zu werden. Doch dies ist ein Trugschluss. Der Mensch wird auch mit einem hohen Lichtschutzfaktor braun. Vielleicht ein bisschen langsamer, aber gesünder und auch faltenfreier.

Vitamin C Retard als Radikalfänger

Neben einem hohen Lichtschutzfaktor empfehle ich meinen Patienten die Haut mit einem Radikalfänger wie beispielsweise Vitamin C Retard zu schützen. Auch Vitamin D, und E gehören zu den Radikalfängern und schützen unsere Haut vor Zellschäden. Achten Sie dabei immer darauf ein Retard Produkt zu verwenden, das bedeutet ein zeitverzögertes Produkt, da ansonsten die Wirkung von Vitamin C nicht entfaltet wird.
Wenn Sie also lange Zeit in der Sonne verbringen, empfiehlt es sich als zusätzliche Unterstützung Vitamin C Retard zu verwenden.
Auch für alle Patienten, die eine empfindliche Haut haben, oder unter Dauer Medikation wie Immunsuppressiva stehen, ist es empfehlenswert Vitamin C retard täglich zu nehmen um Zellschädigungen und Hautkrebs vorzubeugen.

Ein Tipp am Schluss

Benutzen Sie in Ihrer täglichen Pflegeroutine mindestens schon eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 30. Dann haben Sie schon einen gewissen Schutz, auch wenn Sie die Sonnencreme mal vergessen.
Sie können Ihr Make-UP über jede Sonnencreme auftragen, wenn Sie Ihrer Haut die nötige Zeit geben die Sonnencreme einzuziehen.

Sonnenschutz geht jeden an, egal ob Mann oder Frau oder Kind und egal in welchem Alter!

Deshalb beraten wir Sie gerne hinsichtlich des richtigen Schutzes und wie Sie Falten und Hautalterung vorbeugen und sich vor Hautkrebs schützen.